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„selbstportrait-heute’ - passiv interaktive installation“
„Mediale Anordnungen sind keine Orte der Befriedigung, sondern
settings eines Begehrens, das die medialen Räume für
seine Bewegung braucht, dort jedoch nicht das Objekt seiner
Befriedigung fi ndet. Dieses Begehren ist also etwas, das sich
im Bild, das sich als Bild maskiert, strukturell jedoch leer ist. Das heißt, mit dem Begehren ist ein Moment angesprochen, das
entgleitet, das vorhanden jedoch nicht dingfest ist. Mit diesem
Begehren ist der ‚Körper’ über das ‚Körperbild’ verbunden, das
heißt, dieses ist ein ‚Bild’, ohne jedoch darin aufzugehen. [...]
Mediale Anordnungen [...] sind Ein- und Ausrichtungen, die den
psychischen »Eigen-Raum« in gedoppelter Bewegung flankieren.
Sie bilden einen Rahmen, sie geben Halt, sie richten ein,
um das drohende ‚Aus-dem-Bild-Fallen’ zu verhindern. Gleichzeitig
jedoch – mit ihrem Angebot, Teil eines Bildes zu werden
– oszillieren sie auf dem schmalen Grat zwischen einem leeren
und einem vollen Körperbild.“
(Marie-Luise Angerer: Die Haut ist schneller als das Bild:
Der Körper - das Reale – der Affekt )
| 1975 |
geboren in Mainz
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| seit 1999 |
Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln
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| seit 1994 |
Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und
Österreich |
| 2001 |
Stipendium Internationale Malerwochen, Hollersbach,
Österreich |
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