Claudia Schmitz

 

Wöhlerstr. 24, 50823 Köln, Tel: 0163-3255888 und 0221-9543183, email: cces@gmx.de

„selbstportrait-heute’ - passiv interaktive installation“
„Mediale Anordnungen sind keine Orte der Befriedigung, sondern settings eines Begehrens, das die medialen Räume für seine Bewegung braucht, dort jedoch nicht das Objekt seiner Befriedigung fi ndet. Dieses Begehren ist also etwas, das sich im Bild, das sich als Bild maskiert, strukturell jedoch leer ist. Das heißt, mit dem Begehren ist ein Moment angesprochen, das entgleitet, das vorhanden jedoch nicht dingfest ist. Mit diesem Begehren ist der ‚Körper’ über das ‚Körperbild’ verbunden, das heißt, dieses ist ein ‚Bild’, ohne jedoch darin aufzugehen. [...]


Mediale Anordnungen [...] sind Ein- und Ausrichtungen, die den psychischen »Eigen-Raum« in gedoppelter Bewegung flankieren. Sie bilden einen Rahmen, sie geben Halt, sie richten ein, um das drohende ‚Aus-dem-Bild-Fallen’ zu verhindern. Gleichzeitig jedoch – mit ihrem Angebot, Teil eines Bildes zu werden – oszillieren sie auf dem schmalen Grat zwischen einem leeren und einem vollen Körperbild.“
(Marie-Luise Angerer: Die Haut ist schneller als das Bild:
Der Körper - das Reale – der Affekt )

 

1975

geboren in Mainz

seit 1999

Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln

seit 1994 Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und
Österreich
2001 Stipendium Internationale Malerwochen, Hollersbach, Österreich
 

 

(Redaktionsschluss: Juni 2003)