Angela Glajcar

 

Pariser Straße 132a, 55268 Nieder-Olm, Tel: 0160-97375006 und 06136-958593 , angela@glajcar.de, www.glajcar.de

 

"... Mit ihren ,lebenden' Skulpturen antwortet sie auf das statische, geometrische Ordnungsmuster der Architektur. Ihre Skulpturen besetzen den Raum, attackieren ihn mit ihrer Masse, ihrem Gewicht, ihren Proportionen und Konturen, ihrem Richtungswechsel. Auch die Papierobjekte - dinghafte Erregung zwischen Wand und Raum - basieren ja auf dem Naturstoff Holz. Indem die Künstlerin das Papier reißt und unregelmäßige, intuitiv entstehende Konturen schafft, gibt sie dem Industrieprodukt Papier seine Natur zurück, die im Kontrast steht zu den leblosen Wänden, vor denen die ineinander gesteckten Papiere agieren. Die ausgefransten Ränder der Collagen zeigen ,weniger ihr Abgebrochensein als ihr Dehnungsvermögen, Dehnung, Ausdehnung zum offen gelassenen Ende' (Gerhard Hoehme über Arbeiten von Raimer Jochims). Natur und Architektur erscheinen bei Glajcar aber nicht nur in ihrer Konfrontation, sondern gleichzeitig im Licht der Versöhnung, indem sie in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit sichtbar und erfahrbar werden ..." (Herbert Dellwing)

 

1970

geboren in Mainz

1991-98

Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Tim Scott

1995 1. Platz "Aspekte von Maria", Klassenwettbewerb Dannerstiftung, Nürnberg
1996 Meisterschülerin
  "Klassenpreis" Prof. Tim Scott, Nürnberg
1997 1. Platz "Druck und Zug", Klassenwettbewerb Dannerstiftung, Nürnberg
1998 "Werkstattpreis" Erich Hauser Kunststiftung, Rottweil
1999-2000 "Astersteinstipendium" des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz
2001 Arbeitsstipendium für die "9. Bildhauerinnenwerkstatt Prösitz"
2001-02 Projektstipendium "Korrespondenz im Raum", Bayerisches Kultusministerium
2002 ZONTA Kunstpreis, Mainz
 

 

(Redaktionsschluss: Juni 2003)